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Nachtschichten

Ein Film von Ivette Löcker
A 2010, 97 min, OmeU, 35 mm (HD), Stereo

Ein Berlinfilm. Freilich keine Sinfonie der Großstadt, sondern ein Film noir. Über der Stadt kreisen Helikopter mit Wärmebildkameras. Die Sprayer aber finden dennoch Schutz in der Nacht und hinterlassen ihre Handschrift. So hat DJ Mieko Suzuki Recht, wenn sie behauptet, dass die Nacht farbenfroher sei als der Tag. Obdachlose werden versorgt, ein Schlafloser spielt Basketball, Enten werden gefüttert, Wildschweine verjagt. Ivette Löcker webt ein fragiles Netz zwischen den natürlichen Stadtschwärmern, manchmal schrill schillernd, manchmal zeitlos melancholisch.


Zur ausführlichen Synopsis


„In Nachtschichten bleibt die Nacht Nacht. Nacht aber auch nicht als das Romantisch-Raunende, das Mysterium, die dunkle Unterseite der hellen Ratio; die Menschen, denen Löcker folgt (und es geht immer um Passagen), sind nicht "umnachtet", sie werden zwar von der Nacht eingehüllt, vom Dunkel umfangen, dann aber auch isoliert und als Einzelne so genau konturiert, wie sie am Tag, eingespannt in tausenundeine Beziehung, nie konturiert werden könnten.“
Some Dirty Laundry Blogeintrag vom 30.3.12: http://somedirtylaundry.blogspot.com.php




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