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Miss Universe 1929 - Lisl Goldarbeiter. A Queen in Wien

Ein Film von Péter Forgács
A/NL 2006, 70 min, OmU, DigiBeta, Stereo

1929 wurde die erste und bisher einzige Österreicherin zur Miss Universum gekürt: Lisl Goldarbeiter. Ihren Aufstieg zur Schönheitskönigin, ihr Leben im Wien der Zwischenkriegszeit und das Schicksal der Familie während das Nationalsozialismus wurde von ihrem gleichaltrigen Cousin Marci Tänzer mit seiner 9,5 mm Kamera dokumentiert. Beide überlebten die Kriegswirren und fanden 1949 endlich auch als Paar zueinander. Marci filmte seine Lisl, bis diese im Alter von 88 Jahren starb. Das filmische Tagebuch Marci Tänzers ist aber nicht nur ein zeitgeschichtliches Dokument. Vielmehr zieht es sich wie ein roter Faden durch ein Geflecht von Unausgesprochenem, Erahntem, von kleinen Geheimnissen, Gesten und Blicken. Liebe ist darin zu lesen und Lebensfreude, manchmal auch Zweifel und Traurigkeit. Die Magie dieses Filmes liegt aber sicher in der Gabe der zwei Hauptprotagonisten, dem Lauf der Ereignisse bis ins hohe Alter mit Gelassenheit zu begegnen.


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